Der neue Ford C-Max im Test

Samstag, Mai 30th, 2015. | Kategorie: C-Max 2015.

Das mit Spannung erwartete Facelift des Ford C-Max ist endlich da. Das kompakte Familienmobil präsentiert sich in einem frischen Look, der Lust auf mehr macht. Wir haben uns den „Neuen“ einmal näher angesehen.

Auf leisen Sohlen

Eines fällt beim Starten des facegelifteten Ford C-Max sofort auf: Der Wagen ist um Längen leiser als der Vorgänger. Hier haben die Ingenieure von Ford ganze Arbeit geleistet. Dank optimierter Dichtungen schleicht der Wagen dahin, als wären die über 100 Pferdestärken unter der Haube ein Klacks.

Man braucht nicht zu erwähnen, dass der Fahrkomfort hierdurch deutlich zunimmt. Kleine Mitfahrer haben es nun leichter, während der Reise ein Nickerchen zu machen. Die Vorderleute können sich bei jedem Tempo unterhalten, ohne die Stimme zu heben – ein echter Gewinn.

Technisch hochgerüstet

Wenn die Konkurrenz vorlegt, müssen die anderen mitziehen – dies gilt auch im Automobilsektor. Ford spendiert dem neuen C-Max eine selbsttätig öffnende Heckklappe, die per Fussbewegung gesteuert wird. Gleichermassen praktisch ist der Einpark-Assistent, der den Wagen nun auch in quer zur Strasse liegende Lücken hineinlenkt. Zusätzlich gibt es ein radargestütztes Cross-Traffic-Alert-System, das den Fahrer beim Ausparken vor Querverkehr warnt.

Alle drei Features erweisen sich im Alltag als äusserst nützlich. Wer in beiden Händen Einkaufstüten trägt, braucht nur den Fuss vor den Sensor zu halten – schon öffnet sich die Heckklappe wie von Geisterhand. Der Einpark-Assistent hilft nicht nur beim Parkieren, sondern lenkt den Wagen auch wieder aus der Lücke hinaus. Im Test funktionierte das System einwandfrei.

Praktischer Bremsassistent

Das bereits beim alten C Max vorhandene Notbremssystem „Active City Stop“ wurde technisch stark verbessert. Das System erkennt Fahrzeuge, die in Fahrtrichtung auf der Fahrbahn stehen, und schärft die Bremsen vor. Betätigt der Fahrer das Bremspedal nicht, greift der Assistent ein. Unter Testbedingungen führt das System bis zu einem Tempo von 50 km/h Vollbremsungen aus. Sollten künftig alle Autos einen Bremsassistenten dieser Art und Güte an Bord haben, dürfte sich die Zahl der Unfälle mit spielenden Kindern deutlich verringern.

Schluss mit der Tastenflut

Das Cockpit des neuen Ford C-Max ist übersichtlicher gestaltet als das des Vorgängers. Die Zahl der Tasten hat sich merklich reduziert, und der neue 8-Zoll-Touchscreen lässt sich wirklich hervorragend bedienen. Hilfreich ist auch die Sprachsteuerung, die dank des niedrigen Geräuschpegels sehr gut funktioniert.

In der Mittelkonsole findet sich ein neu geformtes Ablagefach, das mehr Stauraum bietet als bisher. Zudem gibt es nun eine in Längsrichtung verschiebbare Armablage. Kein Zweifel: Der Ford C-Max ist alltagstauglicher als der Vorgänger – nicht zuletzt wegen der USB-Buchse, die zum Einbinden oder Aufladen mobiler Geräte genutzt werden kann.

Fazit

Mit dem neuen C-Max ist Ford ein grosser Wurf gelungen. Für Kleinfamilien gibt es derzeit kaum ein geeigneteres Fahrzeug; vor allem die üppige Sicherheitsausstattung dürfte viele Kaufinteressenten überzeugen. Die Kaufpreise sind vergleichsweise moderat: Den Ford C-Max „Trend“ gibt es bereits ab 24.450 CHF. Es bleibt zu hoffen, dass der Konzern seine anderen Modelle in gleicher Weise aufwertet.

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