Von 2003 bis heute: Die Geschichte des Ford C-Max

Donnerstag, August 27th, 2015. | Kategorie: Fahrzeuggeschichte.
Ford C-Max

Der Ford C-Max ist ohne Frage eines der wichtigsten Modelle in der Fahrzeugflotte von Ford. Aufgrund seines ansprechenden Innendesigns und der grosszügigen Sicherheitsausstattung ist der Kompaktvan seit mehr als zehn Jahren ein gefragtes Fahrzeug – nicht nur bei Familien. Lesen Sie hier alles Wissenswerte zur Geschichte des C-Max.

2003: Der erste C-Max kommt auf den Markt

Zu Beginn des vergangenen Jahrzehnts entschieden sich die Verantwortlichen bei Ford, die Fahrzeugpalette um einen geräumigen Minivan zu erweitern. Damit reagierte man auf die sich veränderte Marktsituation: Konzerne wie Kia oder Toyota hatten längst entsprechende Autos im Programm, sodass man sich beeilen musste, um nicht den Anschluss zu verlieren.

Das Produkt wurde auf den Namen „Focus C-Max“ getauft. Auf Basis des Focus wurde ein Auto konzipiert, der die Vorteile eines Vans mit den Vorzügen eines Kompaktwagens kombinieren sollte. Diese Rechnung ging voll auf: Schon nach kurzer Zeit war klar, dass Ford mit dem C-Max einen Treffer gelandet hatte. Die Verkaufszahlen stiegen immer weiter an, sodass man mit der Planung für das Facelift beginnen konnte.

2007: Das Jahr der Überarbeitung

Nach vier erfolgreichen Jahren wurde 2007 ein Facelift vorgenommen. Sowohl in optischer als auch in technischer Hisicht gab es einige Änderungen. Gleichzeitig wurde der Wagen von „Ford Focus C-Max“ in „Ford C-Max“ umbenannt. Hierdurch wurde das Modell auf eigene Beine gestellt und von der Focus-Plattform abgekoppelt.

Zu den wesentlichen Neuerungen beim Ford C-Max 2007 gehörten vertikal angeordnete Nebelscheinwerfer, ein grösserer Kühlergrill und LED-Rückleuchten, die bis dahin nur bei wenigen Fahrzeugen zu sehen waren. Die Mittelkonsole wurde qualitativ aufgewertet; zusätzlich wurde die Instrumentenbeleuchtung von Grün auf Rot geändert.

2010: Einführung des Ford C-Max II

Nachdem im Jahr 2008 eine C-Max-Version mit Autogasanlage auf den Markt gebracht worden war, wurde im Dezember 2010 die zweite Generation des Ford C-Max vorgestellt. Der C-Max II wurde ausschliesslich im spanischen Werk Almussafes nahe Valencia produziert. Neben der Normalversion gab es nun auch eine längere Variante („Grand C-Max“), die über zwei hintere Schiebetüren und eine optionale dritte Sitzreihe verfügte.

Beim zweiten Ford C-Max kamen erstmals die neuen EcoBoost-Motoren zum Einsatz, die auch in anderen Modellen wie dem EcoSport und dem Focus verbaut wurden. Fast alle Fahrzeugvarianten waren mit einer Start-Stopp-Automatik und einem Sechsgang-Getriebe ausgerüstet. Die Serienausstattung war sehr umfangreich und beinhaltete zahlreiche Sicherheitssysteme, unter anderem eine Traktionskontrolle mit Torque Vectoring Control und einen Bremsassistenten.

2015: Geburtsstunde des C-Max II Facelift

Seit Juni 2015 ist die mit viel Spannung erwartete Facelift-Version des C-Max II im Handel. Neben technischen Neuerungen wie einer selbsttätig öffnenden Heckklappe und einem Cross-Traffic-Alert-System verfügt der „Neue“ über einen optimierten Lärmschutz, der es ermöglicht, dass man sich selbst bei voller Fahrt in angenehmer Lautstärke unterhalten kann. Ebenfalls zu erwähnen ist die üppige Sicherheitsausstattung, die im Vergleich zum Vorgänger nochmals erweitert wurde.

Das Cockpit des C-Max 2015 präsentiert sich aufgeräumt und funktionell. Weniger ist mehr – nach dieser Devise haben die Designer dem Ford C-Max ein Interieur spendiert, das man nur als gelungen bezeichnen kann. Ins Auge sticht der 8-Zoll-Touchscreen, der sich problemlos bedienen lässt und sogar auf Sprachbefehle reagiert.

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